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Geschichte der Fakultät für Biomedizinische Wissenschaften

Auf Antrag der USI hat der Staatsrat des Kantons Tessin im Jahre 2009 eine Arbeitsgruppe ernannt, um die Machbarkeit einer Medizinausbildung im Tessin zu prüfen. Die Arbeitsgruppe wurde vom ehemaligen Präsidenten der USI, Prof. Piero Martinoli geleitet.

Die Machbarkeitsstudie wurde im Januar 2011 im Departement für Bildung, Kultur und Sport (DECS) eingereicht. Die darin enthaltene Empfehlung, eine medizinische Ausbildung auf Masterstufe in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fakultäten der Schweiz anzubieten, wurde angenommen. Im Dezember 2012 reichte die USI den Vertiefungsbericht ein, gefolgt vom Bericht für eine Fakultät in Biomedizinischen Wissenschaften im Oktober 2013.

Basierend auf dem Vorschlag der USI, stellte das DECS im März 2014 einen Antrag an den Grossrat Tessin zur Gründung einer Fakultät in Biomedizinischen Wissenschaften und einer Medizinausbildung auf Masterstufe. Im November 2014 stimmte der Grossrat Tessin dem Antrag zu und bewilligte die Gründung.

„Die Gründung der Fakultät für Biomedizinische Wissenschaften ist ein wichtiger Schritt für die ganze italienische Schweiz und für deren Universität. Ich bin überzeugt, dass die Fakultät nicht nur für die Medizin grosse Möglichkeiten bietet, sondern auch soziale und ökonomische Vorteile schaffen wird. Zum einen wird sie den Innovationsprozess im Tessin weiter voran treiben und zum andern, trägt sie zu Lösung eines nationalen Problems bei, nämlich des Mangels von in der Schweiz ausgebildeten Ärzten.“

Piero Martinoli, ehemaliger Präsident der USI und Vorsitzender des Projekts welches zur Gründung der Fakultät geführt hat